Bärenreservat am Baumwipfelpfad Krkonoše, CZ

04.04.2026

Krkonoše/Bad Kötzting, 4. April 2026 – 5.400 Quadratmeter großes Bärenreservat erweitert die Freizeitdestination Baumwipfelpfad Kokonoše in Tschechien.

Gästemagnet mit ökologischem Mehrwert

Foto Jan Bartoš: Einer der zwei Braunbären im neu eröffneten Bärenreservat am Baumwipfelpfad Krkonoše, CZ 
Foto Jan Bartoš: Einer der zwei Braunbären im neu eröffneten Bärenreservat am Baumwipfelpfad Krkonoše, CZ

Seit Karsamstag wartet der Baumwipfelpfad Krkonoše, CZ mit einem neuen Highlight auf: Direkt unterhalb des Pfads können Gäste jetzt Braunbären beobachten. Zwei Tiere leben seitdem im Rahmen des Projekts „Medvědí Stezka“ („Pfad der Bären“) in einem 5.400 Quadratmeter großen Reservat. Das Gehege ist vom Pfad aus einsehbar. Zugleich bietet das Areal geschützte Rückzugs- und Ruhebereiche für die Tiere.

Das Projekt ist eine eigenständige Einrichtung des Safariparks Dvůr Králové und wird in enger Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Krkonoše (KRNAP) sowie der Zážitková Akademie s.r.o. (ZAK), 100%ige Tochterfirma der Erlebnis Akademie AG, betrieben. Es trägt aktiv zum Schutz gefährdeter Wildtiere und zum Erhalt des Ökosystems im Riesengebirge bei. Für den Baumwipfelpfad stellt es zugleich einen neuen Publikumsmagneten und eine wichtige Erweiterung der Freizeitdestination dar.

Feierliche Eröffnung des Bärenreservats

Foto Jan Bartoš: Feierliche Eröffnung Bärenreservat am Baumwipfelpfad Krkonoše, CZ durch die Projektbeteiligten v.l.: Miroslav Matas, Direktor der SKSK, Jan Hřebačka, Mitautor des Projekts und Geschäftsführer der Zážitková akademie, Lucie Kirovová, Architektin, Jiří Müller, Architekt, Bernd Bayerköhler, CEO der Erlebnis Akademie, Jan Sobotka, Senator des Parlaments der Tschechischen Republik und Bürgermeister von Vrchlabí, Filip Pekárek, Geschäftsführer der Zážitková akademie, Robin Böhnisch, KRNAP, Jaroslav „Haimy“ Hyjánek, stellvertretender Direkt des Safariparks Dvůr Králové nad Labem
Foto Jan Bartoš: Feierliche Eröffnung Bärenreservat am Baumwipfelpfad Krkonoše, CZ durch die Projektbeteiligten
v.l.: Miroslav Matas, Direktor der SKSK, Jan Hřebačka, Mitautor des Projekts und Geschäftsführer der Zážitková akademie, Lucie Kirovová, Architektin, Jiří Müller, Architekt, Bernd Bayerköhler, CEO der Erlebnis Akademie, Jan Sobotka, Senator des Parlaments der Tschechischen Republik und Bürgermeister von Vrchlabí, Filip Pekárek, Geschäftsführer der Zážitková akademie, Robin Böhnisch, KRNAP, Jaroslav „Haimy“ Hyjánek, stellvertretender Direkt des Safariparks Dvůr Králové nad Labem

Am 4. April 2026 war die Freude bei allen Projektbeteiligten groß: Nach vierjähriger Planungs- und Bauzeit wurde das Reservat pünktlich zum Ostersamstag eröffnet und offiziell freigegeben.

„Ich bin sehr stolz auf die erfolgreiche Umsetzung dieses Projekts und freue mich über das große Interesse der Öffentlichkeit. Mit den Bären haben wir ein neues Highlight für unseren Baumwipfelpfad geschaffen. Gleichzeitig tragen wir zum Artenschutz und dem ökologischen Bewusstsein unserer Gäste bei“, resümiert Bernd Bayerköhler, CEO der Erlebnis Akademie AG.

Filip Pekárek, Geschäftsführer der Zážitková akademie s.r.o. (ZAK) zeigt sich ebenfalls begeistert: „Das Projekt „Pfad der Bären“ ist für uns ein wahr gewordener Traum. Es bietet Gästen eine einzigartige Möglichkeit, die wilde Natur aus nächster Nähe zu erleben und diese majestätischen Tiere in einer Umgebung zu beobachten, die ihre Bedürfnisse und ihren natürlichen Rhythmus respektiert. Wir sind überzeugt, dass die Begegnung mit den Bären für viele Menschen ein eindrucksvoller und unvergesslicher Moment sein wird. Genau solche Momente wecken eine tiefere Verbindung zur Natur und ein Bewusstsein dafür, wie außergewöhnlich die Welt um uns herum ist. Wenn Gäste nicht nur mit einem schönen Erlebnis nach Hause gehen, sondern auch mit einer größeren Sensibilität für den Wald und seine Bewohner, dann haben wir erreicht, was wir uns vorgenommen haben.“

Großes Interesse am Eröffnungstag

Trotz der Wetterbedingungen kamen bereits am Eröffnungswochenende rund 3.000 Gäste auf den Baumwipfelpfad. Die Braunbären zeigten sich aktiv und ermöglichten zahlreichen Interessierten eindrucksvolle Foto- und Videoaufnahmen. Doch das Projekt bietet mehr als nur spannende Tierbeobachtungen: Entlang des Pfads informieren vielseitige Tafeln über die Geschichte der Braunbären im Riesengebirge, ihre Lebensweise und den richtigen Umgang mit diesen Wildtieren.

„Die Bären können nicht mehr in die Wildnis zurückkehren. Deshalb wurden sie in ein internationales Zuchtprogramm aufgenommen, das die genetische Vielfalt der Art unterstützt. Ziel des Projekts „Pfads der Bären“ war es, den privaten und den öffentlichen Sektor im Rahmen einer Public Private Partnership (PPP) zusammenzubringen, um den Schutz gefährdeter Arten zu fördern und die Umweltbildung zu stärken“, erklärt Jaroslav „Haimy“ Hyjánek, stellvertretender Direktor des Safariparks Dvůr Králové. „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, eine hochwertige Haltungsanlage für so große Raubtiere wie Braunbären zu schaffen. Wir haben eine Umgebung geschaffen, die ihrem natürlichen Verhalten in vollem Umfang gerecht wird und gleichzeitig dazu beiträgt, der Öffentlichkeit zu vermitteln, warum der Schutz dieser Tiere so wichtig ist.“

Das Bärenreservat ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie ökologischer Mehrwert und wirtschaftlicher Erfolg sinnvoll miteinander verbunden werden können.

Foto Jan Bartoš: Ca. 3.000 Interessierte besuchten den Baumwipfelpfad Krkonoše, CZ bereits am Eröffnungswochenende des Bärenreservats 
Foto Jan Bartoš: Ca. 3.000 Interessierte besuchten den Baumwipfelpfad Krkonoše, CZ bereits am Eröffnungswochenende des Bärenreservats
Foto Jan Bartoš: Begehrtes Fotomotiv: Die Braunbären im Reservat am Baumwipfelpfad Krkonoše, CZ 
Foto Jan Bartoš: Begehrtes Fotomotiv: Die Braunbären im Reservat am Baumwipfelpfad Krkonoše, CZ
Foto Jan Bartoš: Unterhaltung mit ökologischem Mehrwert: Zahlreiche Infotafeln informieren über die Braunbären, ihre Geschichte im Riesengebirge und den richtigen Umgang mit ihnen 
Foto Jan Bartoš: Unterhaltung mit ökologischem Mehrwert: Zahlreiche Infotafeln informieren über die Braunbären, ihre Geschichte im Riesengebirge und den richtigen Umgang mit ihnen
Foto Jan Bartoš: In der Höhle unter den Baumwipfeln finden sich ebenfalls viele Informationen über die Bären und das Riesengebirge 
Foto Jan Bartoš: In der Höhle unter den Baumwipfeln finden sich ebenfalls viele Informationen über die Bären und das Riesengebirge
 

Über die Erlebnis Akademie AG

Die Erlebnis Akademie AG wurde 2001 im oberpfälzischen Bad Kötzting gegründet und zählt heute zu den führenden Anbietern im naturnahen Freizeit- und Erlebnisbereich in Deutschland. Das Unternehmen hat bislang 13 Baumwipfelpfade inklusive ergänzender Einrichtungen mit einem Gesamtinvest von mehr als 85 Mio. Euro errichtet,
12 davon befinden sich heute noch im Bestand der Erlebnis Akademie. Die fünf deutschen Standorte befinden sich im Schwarzwald, im Nationalpark Bayerischer Wald, auf den Inseln Rügen und Usedom sowie an der Saarschleife. Die Erlebnis Akademie ist darüber hinaus mit Standorten in Tschechien, Krkonoše (2017)], der Slowakei [Bachledova/Hohe Tatra (2017)], Österreich [Gmunden, Salzkammergut (2018)], Slowenien [Pohorje (2019)], Frankreich [Elsass (2021)] Irland [Avondale Forest (2022)] und Kanada [Laurentides (2022)] vertreten. An ausgewählten Standorten betreibt das Unternehmen zusätzlich insgesamt vier Abenteuerwälder. Die pädagogischen Inhalte wurden jeweils in Kooperation mit renommierten Partnern, wie der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, umgesetzt. Im Jahr 2024 besuchten insgesamt mehr als 2,1 Mio. Besucher die Baumwipfelpfade und Abenteuerwälder der eak-Gruppe (inkl. Minderheitenbeteiligungen). Neben der Planung von – unter normalen Rahmenbedingungen – durchschnittlich jährlich zwei bis drei neuen Erlebniseinrichtungen bieten sich zusätzliche konkrete Wachstumsperspektiven durch Erweiterung der bestehenden Anlagen, Ausbau des Merchandise, Gastronomieangebote und Kooperationsmarketing – sowie perspektivisch durch Konzept-Transfer auf andere Naturerlebniswelten.


Kontakt Presse

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